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	<title>Magen-Darm-Praxis Dr. med. Breitenbach</title>
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	<description>Innere Medizin</description>
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	<title>Magen-Darm-Praxis Dr. med. Breitenbach</title>
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		<title>Bundesbehörde kippt CED-Verträge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neun-a@drbreitenbach.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 09:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bittere Pille (15.6.2020) Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind auf eine adäquate Arzneimittelversorgung angewiesen, die ihnen eine weitgehend normale Teilnahme am Alltagsleben ermöglicht. Spezielle Versorgungsverträge haben bisher eine gute, den medizinischen Anforderungen genügende und zugleich kosteneffiziente Behandlung sichergestellt. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat jetzt den Nutzen dieser bewährten Vereinbarungen zwischen Ärzten und Krankenkassen [&#8230;]]]></description>
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<p>Bittere Pille</p>



<p><strong>(15.6.2020) Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind auf eine adäquate Arzneimittelversorgung angewiesen, die ihnen eine weitgehend normale Teilnahme am Alltagsleben ermöglicht. Spezielle Versorgungsverträge haben bisher eine gute, den medizinischen Anforderungen genügende und zugleich kosteneffiziente Behandlung sichergestellt. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat jetzt den Nutzen dieser bewährten Vereinbarungen zwischen Ärzten und Krankenkassen in Frage gestellt.</strong></p>



<p>Im Juli 2015 konnte in Westfalen-Lippe mit der Barmer Krankenkasse der erste Selektivvertrag für Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) abgeschlossen werden. Ziel war es, die Behandlung trotz knapper wirtschaftlicher Ressourcen zu optimieren. Der Vertrag war eine wesentliche Grundlage zahlreicher weiterer regionaler als auch überregionaler Vertragsabschlüsse. Letztlich konnten mit mehr als 50 weiteren Krankenkassen Vereinbarungen geschlossen werden. Die behandelnden Ärzte verpflichteten sich zu einer leitliniengerechten Behandlung mit modernen Arzneimitteln (Biologika). Auf dieser Grundlage konnten die Krankenkassen Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern vereinbaren, die eine wirtschaftliche Verordnungsweise ermöglichten.</p>



<p>„Nach fünf Jahren einer Erfolgsgeschichte hat das Bundesamt für Soziale Sicherung die Vereinbarungen beanstandet. Nach Rechtsauffassung der Behörde sind die Regularien durch Regressandrohung und Verlagerung der Wirtschaftlichkeit auf den Arzt zielführender, als eine gelebte gemeinschaftliche Kommunikation von Ärzten und Krankenkassen“, erklärt Dr. Ulrich Tappe vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng). Die Barmer hat jetzt reagiert und die Verträge vorerst einmal gekündigt. Dr. Tappe: „Das ist ein bitterer Schlag für die CED Versorgung in Deutschland!“</p>



<p>Leider werden nach Angaben von Dr. Tappe derzeit in Deutschland auch zahlreiche andere Sonderversorgungsverträge für Patienten mit chronischen Leiden gekündigt, weil sich die wirtschaftliche Situation der Krankenkassen im Rahmen der Corona-Krise nicht gerade verbessert hat. Ganz im Gegenteil: Durch die zunehmende Arbeitslosigkeit und die hohen Kurzarbeiterzahlen fallen Beitragseinnahmen weg, welche die Kassen zu verkraften haben. „Wir sind mit der Barmer in Gesprächen und hoffen doch noch eine Anschlussvereinbarung zu erzielen. Aufgrund der Corona-Diskussion wird dieses jedoch wahrscheinlich nicht kurzfristig umsetzbar sein“, so Dr. Tappe.</p>
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		<title>Normalisierung mit Augenmaß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neun-a@drbreitenbach.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 16:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Engpässen vorbeugen (27.04.2020) Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) dringt auf eine Exit-Strategie für zurückgefahrene endoskopische Leistungen in den Facharztpraxen. „Es geht jetzt darum, langsam und mit Bedacht zur Normalität zurückzukehren“, sagt Verbandschef Dr. Albert Beyer. „Es darf nicht geschehen, dass eine Verschiebung erforderlicher Darmspiegelungen Diagnosen verzögert und damit einen Krankheitsverlauf zum Beispiel bei Darmkrebs [&#8230;]]]></description>
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<p>Engpässen vorbeugen</p>



<p><strong>(27.04.2020) Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) dringt auf eine Exit-Strategie für zurückgefahrene endoskopische Leistungen in den Facharztpraxen. „Es geht jetzt darum, langsam und mit Bedacht zur Normalität zurückzukehren“, sagt Verbandschef Dr. Albert Beyer. „Es darf nicht geschehen, dass eine Verschiebung erforderlicher Darmspiegelungen Diagnosen verzögert und damit einen Krankheitsverlauf zum Beispiel bei Darmkrebs mit vermeidbaren Risiken belastet.“</strong></p>



<p>Die COVID 19-Pandemie hat Magen-Darm-Ärzte dazu gezwungen, endoskopische Leistungen gemäß dem Positionspapier der europäischen Fachgesellschaft (ESGE) und den Empfehlungen des RKI einzuschränken. Während Österreich angesichts der Stabilisierung und des Rückgangs der Erkrankungen die Durchführung aller endoskopischen Untersuchungen inzwischen wieder erlaubt und auch in Deutschland beispielsweise das Brustkrebs-Screening wieder anläuft, wird es für Magen- und Darmspiegelungen keine offizielle Erlaubnis geben. Die Entscheidung hierzu liegt bei jedem Praxisinhaber selbst.</p>



<p>Eine repräsentative Umfrage unter 342 von 861 bng-Mitgliedspraxen hat gezeigt, dass fast alle Praxen dank der üblichen hohen Hygienestandards trotz Pandemie weiter für ihre Patienten da waren. Rund 30 Prozent der Praxen haben dringliche Untersuchungen von benachbarten Kliniken übernommen, die ihre Endoskopie-Abteilungen geschlossen hatten. Mehr als 80 Prozent der befragten Magen-Darm-Ärzte berichteten allerdings auch, dass die Nachfrage nach Vorsorge-Darmspiegelungen in den letzten Wochen zurückgegangen ist. Im Schnitt sind pro Woche und Praxis 23 Vorsorge-Koloskopien entweder von den Patienten abgesagt oder von den Ärzten verschoben worden. Bei den kurativen Koloskopien haben im Schnitt 24 geplante Untersuchungen nicht stattgefunden.</p>



<p>Die Magen-Darm-Ärzte haben Schutzmaßnahmen für Ihr Personal und ihre Patienten eingeführt. Patienten werden vor dem Praxisbesuch eingestuft und ihrem Infektionsstatus entsprechend behandelt. Entzerrung von Wartezeiten, Einschränkung von Begleitpersonen und Abstands- und Verhaltensregeln für Patienten sorgen für die größtmögliche Sicherheit in den Praxen. Unter diesen Bedingungen bieten 52 Prozent der Praxen bereits jetzt Vorsorgeuntersuchungen wieder an, zum&nbsp;<a>01.05.2020</a>&nbsp;werden es 78 Prozent aller Praxen sein. „Die Wiederaufnahme der planbaren Untersuchungen und der Vorsorge-Darmspiegelungen macht deutlich, dass die ambulante Versorgung wieder läuft und funktioniert“, erklärt Dr. Beyer. „Sie ist ein klares Signal, dass niemand die Darmspiegelung zur Vorsorge gegen Darmkrebs vor sich her schieben muss.&#8220;</p>
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